Supertramp – LIVE IN PARIS ‘79

-

Supertramp – LIVE IN PARIS ‘79

- Advertisment -

Supertramp Paris DVD cover (hr)Reise in eine glorreiche Vergangenheit

Ihr Album BREAKFAST IN AMERICA aus dem Jahr 1979 gehört zu den erfolgreichsten Werken der britischen Progressive-Rock-Band Supertramp. Es verkaufte weltweit bis heute mehr als 20 Millionen Exemplare, war in seinem Veröffentlichungsjahr das meistverkaufte Album der Welt, beinhaltete neben dem gleichnamigen Ausnahmesong diverse weitere Hitsingles und heimste zwei Grammys ein. Kurz nach dem Erscheinen der Platte im März 1979 begab sich die Band auf eine zehnmonatige Welttournee. Im November erreichten sie schließlich Paris. Dort, im Pavillon de Paris, wurde das Konzert aufgenommen, das man nun auf dieser DVD bewundern kann.

Über zwei Stunden geben Rick Davies, Roger Hodgson, Dougie Thompson, Bob Siebenberg und John Anthony Helliwell alles und begeistern das Pariser Publikum unter anderem mit ihren Hitsongs ›Breakfast In America‹, ›The Logical Song‹, ›Give A Little Bit‹, ›Crime Of The Century‹ oder ›Dreamer‹. Jeder Songs sitzt. Dabei brauchen die fünf Musiker kein großes Licht- und Videospektakel auf der Bühne. Die Show selbst ist recht spartanisch, doch das reicht völlig aus. Bild- und Tonqualität sind überraschend sehr gut. Das liegt vor allem daran, dass das auf Original-16mm-Film festgehaltene Material restauriert und in HD-Qualität umgewandelt worden ist (das Konzert erscheint neben der DVD auch auf Blu-ray). Auch der Ton bekam eine Verjüngungskur. Supertramps damaliger Toningenieur und Co-Produzent Pete Henderson verlieh den Stücken einen neuen 5.1-Sound. Sehr gelungen! Neben dem Konzert beinhaltet die DVD noch ein kleines Extra, nämlich fünf kleine Montagen, die mit Songs unterlegt worden sind, von denen damals die Bildaufnahmen verloren gegangen sind. Bei ›Ain’t Nobody But Me‹ kann man beispielsweise ein kleines Flugzeug verfolgen, das über eine Europakarte fliegt. Immer wenn es einen Ort der Tour passiert, erscheinen kleine Biergläser. Eine durchaus nette Idee. Für Supertramp-Fans auf jeden Fall einen Griff ins Regal wert.

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Lebenslinien: Roger Glover über Bob Dylan, Alice Cooper, Judas Priest…

Neben seinem Job als Deep Purple-Bassist arbeitete er zusammen mit der Sechziger Jahre-Ikone Twiggy und produzierte Alben mit Rory...

Titelstory: The Beatles – “Die beste Band aller Zeiten”

Mit Superlativen ist es ja so eine Sache, doch dieses Zitat stammt von Lemmy Kilmister. Und wer sind wir,...

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats: Zukunft ungewiss

Nach einem Soloausflug ist Soulrock-Songwriter Nathaniel Rateliff zurück bei den Night Sweats. Auf dem neuen Album THE FUTURE zeigt...

Rückblende: Jimi Hendrix mit ›Dolly Dagger‹

Wie der berühmteste Uhrturm in London und Jimis Hauptgroupie seinen letzten großen Song inspirierten. Frühmorgens an einem Tag im August...
- Werbung -

Video der Woche: Bon Jovi mit ›You Give Love A Bad Name‹

Am 27.11.1986 erreichten Bon Jovi mit ›You Give Love A Bad Name‹ die Pole Position der US-Single-Charts - ihr...

Jason Isbell & The 400 Unit: GEORGIA BLUE

Georgia ist blau, Trump aus dem Weißen Haus und Jason Isbell & Co. aus dem Häuschen: politisch aufgeladeneAmericana Die Country-Szene...

Pflichtlektüre

Lord Bishop Rocks: Cover von ›Where Did You Sleep Last Night‹

Lord Bishop Rocks hat vor kurzem eine Coverversion von...

Mash-Up: Greta Van Fleet feat. Led Zeppelin

Überall hört man: Greta Van Fleet klingen wie Led...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen